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Über das Wort Grillsaison kann Bart Mus nur lachen. Bei ihm dauert sie 365 Tage im Jahr. Wer den Grillmeister und seine Kollegen von der Weber Grillakademie in Ingelheim am Rhein einmal erlebt hat, weiß, dass das ernst gemeint ist.

Steaks vom Bison

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Ran an den Hirschrücken.

Ob Bisonsteaks, Toast mit Camembert und Feigensenf, Tofu-Wurst oder belgische Waffeln, vor den professionellen Bratern und ihren High-Tech-Grillgeräten mit den wundersamsten Aufsätzen ist nichts sicher.  Ob Gas-, Elektro- oder Kohlegrill, alle haben sie im Griff. Für den Beobachter ist das „Emotionskino“, wie es Aron Gutfleisch ausdrückt.
Auch mit Fisch kann das Team zaubern. Lachs zum Beispiel gibt es nicht nur klassisch geräuchert. Das Filet wird auf ein Brett aus Zedernholz gebettet und schmurgelt samt Brett unter der Grillhaube. Ganz raffiniert wird’s, wenn der Fisch, mit einer Zitronenscheibe garniert, in ein hauchdünnes Blatt aus Zedernholz gewickelt wird und dann auf dem Grill landet. Das schmeckt köstlich.

Wahnsinn am Grill

Der freundliche Bart Mus steht seit acht Jahren am Rost. Was den Grillmeister besonders fasziniert: „Du kannst alles machen. Das ist echt Wahnsinn. Ich grille jetzt alles, was ich 35 Jahre lang als Koch in der Küche zubereitet habe“, schwärmt der 58-jährige gebürtige Belgier.

Wein-Empfehlung

Wein zum Lachs in der Grillsaison: Zur geräucherten Variante passt zum Beispiel ein trockener  Blanc de Noir, zum Filet auf dem Holzbrett ein trockener, im Barrique gereifter Weißburgunder und zum eingewickelten Lachs darf es prickeln: ein trockener Spätburgunder Rosé Sekt ist eine sehr gute Wahl.

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