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Hier gilt: Es schmeckt und passt, was gefällt. Beachtet man ein paar Spielregeln, wird die Kombination allerdings zum kulinarischen Hochgenuss. Garnelen, Muscheln und Scampi zum Beispiel laufen in Verbindung mit einem knackig-frischen Riesling zur Höchstform auf. Und wer Roquefort-Käse mag, wird den reizvollen Kontrast zu einem Süßwein wie Sauternes lieben.  Bei Wein & Speisen geht es letztendlich um Harmonie, Kontrast und Stil. Damit die Kombination klappt, gibt’s hier ein paar Tipps. Kurz und knapp:

Wein und Speise süß: pure Harmonie, wenn der Wein etwas süßer als die Speise ist
Wein süß, Speise salzig: wirkt auf Nase und Gaumen eher störend. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel wie im Fall von Blauschimmelkäse mit süßem Riesling.
knackige Säure im Wein und Säure in der Speise: furchtbar. Die Komponenten in geballter Ladung schaukeln sich gegenseitig hoch. Statt Essig ein Spritzer Zitronen- oder Orangensaft im Essen schafft Abhilfe.
knackige Säure im Wein, Speise salzig: feine Sache, wirkt ausgleichend.
viel Alkohol im Wein und scharfes Essen: Hölle! Das Essen wirkt noch schärfer.
viel Alkohol im Wein und kräftige Würze: Vorsicht! Auch hier verstärkt der Alkohol die Speise.

Bukett in Wein und Speise: prima ausgleichend.
Und nun ran an Töpfe und Flaschen….

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