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Es heißt ja: Viele Köche verderben den Brei. Aber Nelson Müller zeigt beim „Soul Sunday“, dass es auch anders geht. In sehr entspannter Atmosphäre lädt er regelmäßig im Müllers auf der Rü im Essener Stadtteil Rüttenscheid begnadete Musiker ein. Beim letzten Event gab es etwas zu feiern. Das Bistro mit offener Küche wurde vor nunmehr 3 Jahren eröffnet. Dazu spielen am Soul Sunday Manh Dung Nguyen, Züleyha Tonn-Nguyen,  Rino und die Jim Rockford Band. Und die machen richtig gute handgemachte Musik. Schade nur, dass man von vielen Plätzen aus keinen Blick auf die Bühne hat. Aber die Musik reißt einen ja ziemlich schnell hoch – und das Ambiente entschädigt.

Müllers Grauburgunder.

Zum Kartoffelpü mit Schalotten und Backfisch passt perfekt der 2016er Grauburgunder vom Weingut „Villa Wolf“ aus der Pfalz. So mag ich diesen Klassiker: Eine Aromen-Explosion aus reifen, teils exotischen Früchten und Limonen sowie vollmundigem Schmelz. Da jubelt der Gaumen. Kein Wunder. Das Weingut gehört VDP-Winzerstar Ernst Loosen aus Bernkastel.

Am Soul Sunday konzentriert sich Nelson Müller auf die Musik. Ansonsten ist der Sternekoch der Auffassung: „Essen sollte vor allen Dingen eines: Dich glücklich machen.“ Und genauso ist es mit Wein: Kurz und knackig beantwortet Nelson Müller meine Fragen zum „Wein des Monats“ Mai:

Weinbegleiter Ruhr: Haben Sie einen Lieblingswein? Wenn ja, welchen?

Nelson Müller:  Einen speziellen Wein als Lieblingswein habe ich nicht, aber ich mag zur Zeit sehr gerne Grauburgunder aus der Pfalz. Auch die Modelrieslinge mag ich.

Wann und bei welcher Gelegenheit haben Sie diesen Wein für sich entdeckt?

Bei einer Küchenparty auf einem Weingut bin ich auf den Geschmack gekommen

Warum ist das Ihr Lieblingswein?

Schmeckt mir einfach gut. Der Grauburgunder hat eine sehr angenehme Säure, davon bekomme ich kein Sodbrennen und die Moselrieslinge mag ich sehr gern wegen der Restsüße. Dafür muss sich heutzutage auch niemand mehr schämen, ganz im Gegenteil.

 

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