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Ich wollte in diesen Tagen mit den ersten fluffigen Frühlingsweinen hinter dem Ofen vorkommen. Angesichts der klirrenden Kälte, die sich anschleicht, lasse ich das bleiben. Dann doch lieber Glühwein.

Hier ein Rezept für ein rotes Heißgetränk:

– Eine Flasche Rotwein; bitte nicht unbedingt die Bückware für 1,99 € aus dem Regal, ein wenig Qualität darf es schon sein, das zahlt sich auch beim alkoholischen Heißgetränk im Geschmack aus. Es eignen sich trockene bis halbtrockene, fruchtbetonte Weine, zum Beispiel Merlot, Spätburgunder (Pinot Noir) oder Zweigelt. Natürlich geht’s auch kräftiger mit Dornfelder oder Cabernet Sauvignon. Dann rate ich zu etwas mehr Zucker oder Honig als Gegengewicht zu den kräftigeren Gerbstoffen.

– Gewürze: Nelken, Sternanis, Kardamom, Koriander, Zimt, vielleicht auch ein Hauch Piment passen perfekt, Dosierung je nach gewünschter Intensität und am besten alles in einen Teebeutel geben. Orangenscheiben, Birnen- und Apfelstücke verleihen dem ganzen einen zusätzlichen fruchtigen Pfiff.

– Es soll Menschen geben, die den Glühwein mit Wasser verlängern…. Ich dagegen schwöre auf einen ordentlichen Schluck Orangensaft, am besten frisch gepresste Blutorange, oder auf Holunder- und Heidelbeersaft. Lecker!!!

– Nun das Ganze erwärmen und bei milder Hitze – ab 78 Grad Celsius beginnt Alkohol  zu verdampfen – ziehen lassen. Auch hier gilt: Wein und Stress passen nicht zusammen. Glühwein mindestens 30 Minuten ziehen lassen, eher länger.

Und nun viel Spaß und hoch die Tassen!

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