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Sport und Spaß gehören für Rebekka Bisten zusammen wie ein Paar Turnschuhe. Seit 2006 ist sie die Chefin von Punch Fitness an der Leimkugelstraße im Essener Nordviertel. Hier lebt die 46-Jährige ihre Überzeugung: „Dein Körper hat Bock drauf.“ Mit Leidenschaft wirbt die studierte Sportwissenschaftlerin dafür, dass jeder etwas für sich und seine Gesundheit tun kann – eben mit Spaß. Als TUSEM-Sponsoring-Partner lernten wir uns im vergangenen Jahr kennen. Schnell wurde klar, dass wir etwas zusammen auf die Beine stellen wollen: eine Lesung mit Wein im Boxring bei Punch Fitness am 9. März 2018. Bei den Themen Spaß, Leidenschaft und Wein haben wir einige Parallelen gefunden….

Weinbegleiter Ruhr: Rebekka, warum sind dir beim schweißtreibenden Training Spaß und geselliges Beisammensein so wichtig?
Rebekka Bisten: Spaß ist beim Sport das A und O. Man würde sein Training sonst nicht regelmäßig durchziehen. Ein Beispiel: Am Jahresanfang kommen viele Anfänger, sie fühlen sich motiviert, weil sie ein paar Pfunde verlieren möchten. Das ist ihr kurzfristiges Ziel. Sich Ziele zu setzen, finde ich klasse, die können einen wirklich motivieren und mehr aus einem herauskitzeln, als man es zunächst selbst für möglich hält. Mit dieser Strategie kann man gewinnen und verlieren. Und das ist in Ordnung, es muss am Anfang nicht gleich alles klappen.

Jedoch setzt du auf langfristige Ziele…
Rebekka Bisten: Unbedingt. Es gibt Leute, die haben ihr Leben lang keinen Spaß am Sport gehabt. Und die kriegen wir durch ein vielseitiges, abwechslungsreiches Training dazu, dass sie Sport in ihr Leben, in ihren Alltag integrieren. Und irgendwann sagen sie: ,Ich habe Spaß dran.‘ Ich meine, das Leben ist viel zu kurz, als dass man sich daran aufhalten müsste, griesgrämig in der Ecke zu sitzen. Überhaupt Spaß am Leben zu haben, das, glaube ich, ist bei vielen der Wunsch. Auch bei ganz vielen Frauen, die sich durch Sport Spaß verschaffen. Das hat was mit Lebensqualität zu tun und mit dem Wissen, etwas für sich getan zu haben. Nicht nur in der Stunde, in der man Sport treibt.

Ihr habt hier eine Kinderbetreuung….
Rebekka Bisten: ….das gehört für mich zum kompletten Angebot. Hier können Frauen wirklich mal ihre Kinder abgeben und Zeit für sich haben. Das sei ihnen einfach gegönnt. Also jeder sollte sich verwirklichen können, in welcher Form auch immer. Das ist das Wichtigste. Sport hat da einen so großen Anteil.

Welche Rolle spielt der soziale Aspekt?
Rebekka Bisten: Der ist mir sehr wichtig. Wahrscheinlich deshalb: Ich habe 3 Brüder, wir sind eine große Familie. Und ich begann mit 13, Handball zu spielen. Mein ganzer Sozialisationsprozess spielte sich also in Gesellschaft ab. Ich wuchs mit der Gewissheit auf, dass man füreinander da ist, dass man was miteinander macht. Das ist für mich etwas ganz Großes: Ich bin nicht allein auf der Welt, sondern wir sind Team-Player. Ob da hier im Club ist, ob das draußen auf der Straße ist, selbst da würde ich immer versuchen, im Team zu spielen. Also für jemanden etwas zu machen. Das ist auch elementar für mich beim Sport. Wenn ich einen Bootcamp-Kurs mache, kann natürlich jeder für sich arbeiten, wenn es das Programm hergibt. Trotzdem ist man Teil einer Gruppe. Sonst kann ich auch allein aufs Rad gehen. Das macht natürlich auch Spaß, um den Kopf frei zu kriegen. Aber ich bin ein großer Freund davon, dass Sport in der Gruppe viel mehr Spaß bringt.

Ich arbeite in einer ganz anderen Branche, aber wir haben Parallelen, nicht nur bei der Lesung mit Wein im Boxring – Spaß, Geselligkeit, gute Laune. Sport hat auch etwas mit Genießen zu tun, finde ich. Magst du Wein?
Rebekka Bisten: Sehr! Ich bin Weingenießer. Ich habe mal zwei Weinseminare mitgemacht, um mich da ein bisschen schlau zu machen. Habe aber wahrscheinlich nicht die größte Ahnung und bin nicht die größte Weinkennerin. Ich höre da auf mich, was mir gefällt, was ich genießen kann.

Das ist das Wichtigste.
Rebekka Bisten: Ich muss nicht dick auftragen: Das ist der beste Wein mit was weiß ich für einem Prädikat. Das interessiert mich, ehrlich gesagt, nicht. Wenn der Wein aus dem Supermarkt für 7 Euro mir schmeckt, ja, dann kaufe ich mir den. Dann wird er Teil des geselligen Zusammenseins.

Welche Weine bevorzugst du?
Rebekka Bisten: Bei den Roten mag ich spanische Weine, ich bin ein Tempranillo-Freund. Beim Weißwein gefallen mir Grauburgunder, eher fruchtige Weine. Und bei mir gehören Rotweine in den Winter, Weißweine in den Sommer, ganz klassisch. Damit fühle ich mich wohl.

Sport, Wein – was macht dir sonst noch Spaß im Leben?
Rebekka Bisten: Gutes Essen gehört dazu. Und wenn ich nicht selbst in Bewegung bin, mag ich beim Sport Rudelgucken wie bei TUSEM. Wenn ich nur ein bisschen mehr Zeit hätte…. Ich bin ja auch ein großer Fußball-Fan. Wenn ich es schaffe, mit Freunden ins Stadion zu gehen, fiebere ich da ganz groß mit.

Die Profi-Handballer von TUSEM absolvieren bei Punch Fitness Athletiktraining-Einheiten. Trainer Jaron Siewert und Spieler sind dabei, wenn TUSEM, Punch Fitness und Weinbegleiter Ruhr gemeinsam einladen. Am Freitag, 9.März 2018, 19.30 Uhr, heißt es an der Leimkugelstraße 9 in Essen: Abgefahren! Lesung mit Wein im Boxring. Ich lese aus meinem Buch über meine verrückte Radreise nach Süddeutschland. Dazu gibt es lecker Wein. Karten: 0172/6714577. Weitere Infos unter „Termine“ auf dieser Internetseite.

 

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